K 3226 „Weil Adultismus immer ein Rolle spielt“ Machtstrukturen in pädagogischen Beziehungen
Beschreibung
Machtverhältnisse prägen den pädagogischen Alltag oft unbewusst – gerade in der Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern. Diese Weiterbildung schafft einen geschützten Raum, um sich diesem sensiblen Thema respektvoll zu nähern und die eigene Verantwortung neu wahrzunehmen.
Der Kurs richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die Diskriminierungsmuster im Umgang mit Kindern erkennen und verändern möchten. Sie lernen, das Recht der Kinder auf ein reflektiertes Dominanzverhältnis konstruktiv zu betrachten und ihr eigenes Handeln bewusster zu gestalten.
In der Fortbildung „Weil Adultismus immer eine Rolle spielt“ – Machtstrukturen in pädagogischen Beziehungen frischen Sie Ihr Wissen auf und spüren adultistische Verhaltensmuster im beruflichen Alltag auf. Dabei setzen Sie sich mit eigenen biographischen Erfahrungen auseinander, die häufig unbemerkt weitergegeben werden.
Ein zentraler Aspekt ist das oft unterschätzte Thema Adultismus, dessen Folgen für die kindliche Entwicklung gemeinsam erarbeitet werden. Sie erhalten praxisnahe Impulse für ein adultismuskritisches Handeln und für eine offene Kommunikation im Team.
Durch den gemeinsamen Austausch entwickeln Sie mehr Sicherheit im professionellen Umgang mit Machtungleichgewichten und stärken Ihre Fähigkeit, sensible Themen im Kollegium anzusprechen. So verbindet diese Schulung fachliches Wissen mit konkreter Anwendbarkeit für Ihren pädagogischen Berufsalltag.
Inhalte
„Wenn der Kuchen spricht, haben die Krümel Pause“ -„Aber zackzack“ - „Kann man sich denn gar nicht auf dich verlassen“ - „Dein Geschrei kannst du dir sparen“
Im pädagogischen Alltag verbirgt sich eine hohe Komplexität an Fachthemen u.a. das Thema Macht bzw. Adultismus. Ein unreflektierter Umgang mit dem Machtungleichgewicht zwischen Erwachsenen und Kindern führt zu adultistischen Verhaltensweisen. Solche frühen Diskriminierungserfahrungen werden sozusagen durch Gewöhnung verinnerlicht und als in Ordnung empfunden und akzeptiert und können schwerwiegende Folgen für die kindliche Entwicklung haben. Adultismus wird von den meisten aufgrund eigener biographischer Erfahrungen als gegeben und alltäglich angesehen und häufig nicht hinterfragt. Seminarinhalte: - Wissen zum Thema Adultismus aufzufrischen - Austausch wann und wo begegnen uns adultistische Verhaltensmuster im pädagogischen Alltag - Eigene adultistische Erfahrungen aufspüren - Folgen für die kindliche Entwicklung erarbeiten - Möglichkeiten adultismuskritischen Handelns aufzeigen - Kommunikation im Team – „wie spreche ich an, wenn ich adultistische Kommunikation wahrnehme“
„Wir Erwachsenen haben die Macht zu bestimmen, wie das Zusammenleben mit jungen Menschen gestaltet wird.“ (Ritz)
Zielgruppe
Erzieher:innen in Kita, Hort, Schule und außerschulischen Einrichtungen (Kita, Hort, Ganztag )
Erzieher:innen und pädagogische Fachkräfte im Krippenbereich (Krippe, Kita U3 )
Erzieher:innen und pädagogische Fachkräfte in Kitas / 3 - 6 Jahre (Kita / 3 - 6 Jahre )
Erzieher:innen in Kitas (Kita, Hort, Ganztag )
Weitere Infos
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