Beschreibung
Wie geht man vor bei Hinweisen zu Mobbing, sexualisierter Belästigung oder Diskriminierung am Arbeitsplatz? Häufig sehen sich Mitarbeiter:innen der Beschwerdestelle mit der Sachverhaltsaufklärung von Vorwürfen konfrontiert.
Doch leider sind Beweise selten vorhanden und die Gespräche mit den Betroffenen oftmals schwierig und widersprüchlich. Eine zuverlässige Bewertung der Glaubhaftigkeit von Aussagen sowie eine klare Einordnung des Vorfalls ist oft nicht möglich.
Sie erfahren hier, wie Sie Vorwürfe zu grenzüberschreitendem Fehlverhalten professionell untersuchen und Ihre Einschätzung verbessern.
Inhalte
Sie erfahren hier, wie Sie Vorwürfe zu grenzüberschreitendem Fehlverhalten professionell untersuchen und Ihre Einschätzung verbessern.
Wir vermitteln Ihnen konkrete Handlungsempfehlungen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen.
Sie wissen, wie wichtig es ist, bei Verdachtsmomenten professionell und zugleich empathisch zu agieren. Durch den geschulten Umgang mit Stress- und Traumafolgen schaffen Sie eine möglichst optimale Gesprächssituation – geschützt, ruhig und diskret. Mit aussagepsychologischen Gesprächstechniken steigern Sie die Aussagequalität von Opferzeugen und setzen gezielt professionelle Werkzeuge ein, um zwischen Lüge und Wahrheit zu differenzieren.
Kriminalistische Ermittlungsschritte helfen Ihnen, potenzielle (Sach-)Beweise zu sichern und den Sachverhalt juristisch sauber einzuordnen. Gleichzeitig können Sie dem Opfer im Spannungsfeld zwischen Strafanzeige und Nichtanzeige eine klare Orientierung bieten – mit Respekt, Transparenz und innerer Haltung.
- Professionelle Opferbefragung mit dem erweiterten kognitiven Interview (Geiselman/Fisher)
- Hochwirksame Verdächtigenbefragung mit der "Strategic Use of Evidence Technique" (Granhag)
- Bessere Glaubhaftigkeitsbeurteilung durch Nutzung forenischer Realkennzeichen (Steller/Köhnken)
- Überwindung von Aussagebarrieren durch professionelle Rapport-Bildung
- Das Fehlverhalten: Arbeitsrechtliche Relevanz nach AGG/strafrechtliche Einordnung
- Professionelle Nachsorge
Zielgruppe
Dieses Seminar ist geeignet für alle Mitarbeiter:innen, die Vorwürfe im Bereich von Mobbing und sexueller Belästigung aufklären, z.B. die benannte Beschwerdestelle, Gleichstellungs- oder Frauenbeauftragte, Betriebsrat, Personalrat, Schwerbehindertenvertretung, Jugend- und Auszubildendenvertretung, Dienst- oder Fachvorgesetzte oder Personalabteilung. Als Teil einer Schulung zu HR-Ermittlungen aber auch als Compliance-Schulung.
Zertifikate
Teilnahmezertifikat wir ausgestellt
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