Beschreibung
Der Sprung von ersten KI-Pilotprojekten zu echtem Geschäftsnutzen gelingt vielen Unternehmen noch nicht. Diese Veranstaltung zeigt praxisnah, wie sich Künstliche Intelligenz unabhängig von Unternehmensgröße oder Anwendungsfall wirksam in operative Abläufe einbinden lässt und dabei messbare Produktivitätsvorteile entstehen.
Im Mittelpunkt stehen KI-Agenten, die weit über die Automatisierung einzelner Arbeitsschritte hinausgehen. Sie analysieren Aufgaben, gliedern sie in Teilprozesse, greifen eigenständig auf Daten und Systeme zu und leiten daraus die nächsten Schritte ab – die Basis für skalierbare Automatisierung und effizientere Prozesse.
Angesprochen werden vor allem kleine und mittlere Unternehmen, kommunale Akteure, Verbände sowie wissenschaftliche Einrichtungen, die sich vernetzen und voneinander lernen möchten. Als Teil des Formats KMU meets AI #5 entsteht so eine Plattform, um Automatisierungspotenziale sichtbar zu machen und den Strukturwandel im Rheinischen Revier aktiv mitzugestalten.
In fachlichen Vorträgen erfahren die Teilnehmenden, wie sich KI-Agenten von klassischen Chatbots unterscheiden, welche Architektur ein einsatzfähiges System benötigt und wann herkömmliche Automatisierung die bessere Wahl ist. Konkrete Unternehmensbeispiele – etwa aus Projekten mit Vodafone und aus der Kfz-Schadenregulierung – verdeutlichen, wo agentische KI realen Mehrwert schafft und welche Voraussetzungen dafür nötig sind.
Ein besonderer Vorteil dieser Weiterbildung liegt im direkten Austausch mit erfahrenen Lösungsanbietern und Experten. An den Praxisstationen lassen sich reale Anwendungsfälle kennenlernen und erste Ideen für eigene KI-Projekte gemeinsam mit möglichen Umsetzungspartnern entwickeln.
Inhalte
Dr. Stefan Rüping, Abteilungsleiter Knowledge Discovery beim Fraunhofer IAIS, zeigt in seinem Vortrag, wie KI-Agenten funktionieren, worin sie sich von Chatbots unterscheiden, welche Anwendungsfälle es gibt und wann die klassische Automatisierung die bessere Wahl ist. Darüber hinaus erläutert er, welche Komponenten eine agentische Architektur benötigt, um ein einsatzfähiges, KI-basiertes System zur Prozessautomatisierung zu entwickeln. Anschließend vertieft Dr. Christopher Harms von SKOPOS ELEMENTS die Praxisbeispiele. Er zeigt, wie KI-Agenten den Zugang zu Unternehmensdaten verändern und wie Mitarbeitende per natürlicher Sprache auf Daten zugreifen können – ohne komplexe Dashboards oder SQL-Kenntnisse. Anhand eines Kundenprojekts mit Vodafone wird deutlich, wann KI-Agenten einen echten Mehrwert schaffen, welche Herausforderungen in der Praxis auftreten und welche Voraussetzungen Unternehmen für einen erfolgreichen Einsatz schaffen sollten. Abschließend geht Dr. Lukas Brinkmeyer von ControlExpert in einem weiteren Unternehmensbeispiel auf die Herausforderungen der End-to-End-Automatisierung von komplexen Prozessen in der Kfz-Schadenregulierung mittels KI-Agenten ein. Für den Schritt vom Prototypen in den Produktivbetrieb ist eine zuverlässige agentische Architektur notwendig, die mehrere spezialisierte KI-Agenten nutzt, die Prozesswissen, Fachsysteme und KI-Modelle über eine persistente Zustandsrepräsentation koordinieren, statt eine starre Workflow-Logik nachzubilden.
In den Praxisstationen besteht die Chance, direkt mit Lösungsanbietern ins Gespräch zu kommen und beim Fraunhofer IAIS, Conventic, Regulight mit START Hürth, Sodefa und Technologique konkrete Anwendungsfälle und Möglichkeiten von agentischer KI kennenzulernen.
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AI Village
Das AI Village ist eines der Ankerprojekte des Strukturwandels im Rheinischen Revier und die zentrale Koordinationsstelle für Künstliche Intelligenz in der Region. Wir verstehen uns als Vermittlungsplattform und verfolgen das Ziel KI-Anwendungen und disruptive Innovationen im Bereich Künstliche Intelligenz in…
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